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Alhambra und
Generalife
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Achtung!
Der Zugang zur Alhambra ist auf eine bestimmte Anzahl von Besuchern pro Tag
begrenzt. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend, Ihre Eintrittskarten
rechtzeitig (in der Hochsaison mehrere Wochen im voraus) zu
reservieren.
City
Tour Alhambra Viajes, eine Firma, die sich auf Touren mit Führung
zur Alhambra spezialisiert, informiert uns, daß man stets eine ausreichende
Zahl von Eintrittskarten für seine Kunden auf Lager hat.
SpainCard-Besitzer
erhalten 25 % Ermäßigung auf diese Touren. |
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Die Alhambra ist nicht nur der bedeutendste, sondern
zugleich der älteste und besterhaltene arabische Palast seiner Ära.
Der Name Alhambra bedeutet "die Rote" und rührt von der
Farbe des Berges, auf dem sie errichtet ist, her. Es gibt zwei Eingänge,
im Norden die Puerta de las Armas, im Süden die Puerta de
la Justicia, die zum ersten Vorhof und zur Moschee führen, von wo
aus wir unseren Rundgang beginnen:
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La Alcazaba
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Die beeindruckende militärische Befestigungsanlage geht auf das 9.
Jahrhundert zurück, und wurde im 13. Jahrhundert von Muhammed III.
zu seiner persönlichen Wohnanlage umgebaut. Vom Turm, Torre de la
Vela, hat man einen herrlichen Überblick über die Stadt.
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Die Paläste der Alhambra
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Wir beginnen unseren Besuch mit dem Mexuar,
ursprünglich von Ismael I. für die
gerichtliche Administration errichtet und später von Muhammed V.
umgebaut. Unter Karl V. wurde das Bauwerk in eine christliche Kapelle
umgewandelt. Herausragend ist das "Goldene Zimmer mit seiner
Renaissance-Decke.
Der Palast von Comares, gebaut unter Muhammed V., gilt als
das Meisterwek der Alhambra und war die königliche Residenz. Der
Salón de los Embajadores (Botschafterzimmer) ist der
größte Raum der gesamten Alhambra. Die Decke, eine wunderschöne
Arbeit aus Zedernholz, stellt die 7 islamischen Himmel dar. Die gewaltigen
Ausmaße des Raumes erlaubten es, in die mit Inschriften aus dem Koran
verzierten Wände neun Nebenzimmer eingelassen. Das
Patio de los Arrayanes
ein großer Vorhof, beeindruckt mit seinen
Marmorsäulen und dem großen zentralen Brunnen.
Der Palast von Muhammed V. diente diesem als Privatwohnung ist ein
weiterer Höhepunkt eines Rundgangs durch die Alhambra. Vier große
Säle schließen das berühmte Patio de los
Leones,
den "Vorhof der Löwen", ein. Der von
Löwenfiguren getragene Brunnen ist ein Kuriosum in der arabischen Kunst,
weil die Darstellung von Tieren und Menschen eigentlich vom Koran verboten
wird. In den Boden des Brunnens sind Verse des Poeten Ibn Zamrak
eingraviert, welche die Funktion der technisch sehr fortschrittlichen
Bewässerungsanlagen erklärt.
Der Saal der Mozárabes hat seinen Namen von den von arabischer
Bauweise beeinflußten christlichen Baumeistern der Zeit der
Rückeroberung, die die ursprüngliche Kuppel durch eine barrocke
Decke ersetzten. Der Saal der Abencerrajes ist nach einer arabischen
Herrscherfamilie benannt, die hierin ermordet wurde.In den Kuppeln des
Königssaals finden wir auf Leder gemalte Darstellungen der
königlichen Familie. Weil die Darstellung menschlicher Figuren vom Koran
verboten sind, bestehen Zweifel, ob diese Arbeiten wirklich aus der arabischen
Epoche stammen. Der prunkvollste Saal ist schließlich die
Sala de las dos Hermanas,
, ("Saal der zwei Schwestern"). Die
wunderschön gearbeiteten Decken zeigen Verse von Ibn Zamrak und
sind mit Gold und Lapislazuli verziert.
Durch einen großen Bogen erreichen wir den Saal der Ajimences
und den Mirador de Daraxa, einen "Aussichtspunkt", dem aber später
durch den von Karl V. errichteten Palast jede Aussicht versperrt wurde.
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Die Alhambra nach der Rückeroberung
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Der Palast von Karl V.,
aus dem 16. Jahrhundert erinnert verblüffend
an italienische Renaissance-Bauwerke. Pedro Machuca, der Baumeister,
war in Italien Schüler Michelangelos gewesen. Heute befindet
sich im Palast das Nationale Museum spanisch-muslimischer Kunst. Unter
den zahlreichen bedeutenden Ausstellungsstücken befinden sich auch die
berühmten "Sieben Krüge der Alhambra" aus Glaskeramik. Ebenfalls
im Palast ist Granadas Museum der schönen Künste untergebracht,
im wesentlichen mit Arbeiten der granadischen Schule vom 15. bis zum
20. Jahrhundert.
Zuletzt erreichen wir die Kirche von Santa Maria aus dem späten
16. Jahrhundert, dort wo sich davor die Moschee der Alhambra befunden
hatte, sowie das Konvent von San Francisco, errichtet 1495 über
einem arabischen Prinzenpalast. Hier wurden bis 1521 die katholischen
Könige bestattet.
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Die Gärten des Generalife
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Diese prächtigen Gärten, die an die Alhambra anschließen,
haben zahlreiche Musiker und Schriftsteller inspiriert, darunter Washington
Irving ("Tales of the Alhambra"). Die Gartenanlagen wurden im frühen
14. Jahrhundert errichtet und bewahren weitgehend ihre ursprüngliche
Gestaltung.